#002 Lukas Gespür für Schnee: Grönland, Gigantomanie und die GIUK-Lücke
Shownotes
In der zweiten Folge unseres Podcasts klären wir erstmal die große Frage: Seit wann haben die USA eigentlich ein Auge auf Grönland geworfen? Spoiler: ziemlich lange. Also so „bevor Trump twitterte, aber nach ‚wir brauchen Militärbasen gegen die Sowjets'"-lange.
Danach wird's (kurz) geopolitisch: Was passiert da eigentlich, wenn Großmächte eine Insel in Rohstoffe, Militärstützpunkte und geostrategische Dominanz verwandeln wollen? Warum macht die GIUK-Lücke Grönland so begehrenswert – und manchmal auch einfach nur spektakulär konfliktreich?
Und ja: Trump meint es ernst. Sehr ernst. Denn Grönland ist für ihn die elegante Art der Machtprojektion: wenig Einwohner (unter 60.000, weniger als Tübingen), viel Eis, maximale strategische Kontrolle. Elegant… bis man die Invasionsdrohungen ausspricht. Denn die entstehenden Spannungen sind nicht immer „Fine Diplomacy", eher „Nato-Bündnisfall am Horizont – bitte Artikel 5 griffbereit".
Wenn du also wissen willst, warum unter dem grönländischen Eis Seltene Erden lagern, russische U-Boote durch die GIUK-Lücke müssen und Geopolitik irgendwo zwischen Kalter-Kriegs-Relikt und aktueller Bedrohung liegt: Play drücken, mitgrübeln.
Den erwähnten Stern-Artikel zu "Camp Century" findet ihr hier: Stern-Link.
Die Dokumentation von Markus Lanz, "Sehnsucht Grönland" findet ihr hier: Markus Lanz-Doku-Link
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