#013 Farbe bekennen mit Konstanze: Was Pantone alles bestimmt

Shownotes

In dieser Folge heißt es: Farbe bekennen! Konstanze nimmt uns mit in die erstaunlich einflussreiche Welt von Pantone — dorthin, wo Farben nicht einfach nur hübsch aussehen, sondern Namen, Nummern, Bedeutung und manchmal sogar Karriere machen.

Was auf den ersten Blick nach Designer*innen-Nerdwissen klingt, bestimmt in Wahrheit viel mehr, als man denkt: Mode, Marken, Produktdesign, Interior-Trends, Werbung und natürlich die berühmte „Color of the Year“. Konstanze erzählt, was es mit dem PMS auf sich hat und wie aus einem Farbton ein kulturelles Statement werden kann. Sie stellt euch den King of Color vor und ein Unternehmen und das unglaubliche Geschäftsmodell von Pantone.

Es geht um Geschmack, Trends, Wiedererkennbarkeit und die große Frage: Wer entscheidet eigentlich, welche Farbe unsere Gegenwart hat?

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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu Erklären wir die Welthase der Wissens Podcast mit Lukas Marian Weil.

00:00:22: Das bin ich!

00:00:23: Und mit mir Konstantz Mariteschner, hallo Lukas wie geht's dir?

00:00:25: Mir geht sehr gut.

00:00:26: heute scheint die Sonne es ist wunderbar warm und ich freue mich hiermit dir zu sitzen und bin ganz gespannt was für eine Folge du vorbereitet hast.

00:00:34: Ich freue mich auch mit dir hier zu sitzen.

00:00:36: Du siehst mal wieder bezaubernd aus, die Sonne scheint dir ins Gesicht und wir haben gerade schon eine Folge aufgenommen.

00:00:43: dabei war ich ein kleines bisschen abgelenkt weil... So

00:00:47: wie du immer von meinem Äußeren abgelenkst bist wenn wir eine Folge öffnen?

00:00:49: Mhm

00:00:50: ganz genau deshalb!

00:00:52: Und auch von dem äußeren deiner wunderschönen Monsterer, die hier zwischen uns steht Sie kriegt ein neues Blatt.

00:00:58: Ja super Es ist krass.

00:01:00: Ich würde jetzt den Zuhörenden mitteilen Es ist immer noch Frühling und falls ihr sie noch nicht gehört habt, unsere Frühlingsfolge könnt ihr das noch tun.

00:01:10: Die Leute haben sie geliebt!

00:01:13: Ich empfehle Sie euch nochmal genauso wie diese Folge in der es um etwas geht dass mich seit geraumer Zeit beschäftigt.

00:01:24: wir haben Renovierungen vorgenommen ich habe mich im Zuge dessen Mit sehr vielen Themen beschäftigt und eines möchte ich heute mit dir in unseren HörerInnen teilen.

00:01:35: Und um dort reinzukommen, möchte ich von dir wissen woran denkst du wenn du Cloud Dancer hörst?

00:01:43: Was könnte das sein?

00:01:44: Cloud Dancers?

00:01:48: Ich denke irgendwie so ein bisschen an Stripper.

00:01:52: Ich muss an Private Dancer denken den Song

00:01:57: von Tina Turner.

00:01:58: Ist

00:01:58: das Tina Turner?

00:01:59: Ja!

00:01:59: Deine Lieblingskanzlerin, die ist sie mal.

00:02:00: ich bin schon voll Tina geturned.

00:02:04: Es ist nicht.

00:02:05: jetzt habe ich direkt aber in meinem Hinterkopf den ganzen Zeit diesen Song abspielen.

00:02:09: dass liebe ich.

00:02:10: Cloud Dancer isst die Farbe Pentone Ein erhabendes Weiß, das in einer Gesellschaft die den Wert stiller Besinnung wiederentdeckt beruhigend wirkt.

00:02:23: Dieses sanfte von Gelassenheit durch dringende Weiß fordert wahre Entspannung und Konzentration, lässt den Geist schweifen und die Kreativität aufblühen – Raum für Innovationen.

00:02:35: So definiert die Firma Pentone diese Farbe Und die Wahl dieser Farbe zur Farbe des Jahres-sweihtausendsechstenzwanzig löste heftige Kritik aus in der Kreativbranche und viele Leute hatten sehr kontroverse Meinungen dazu.

00:02:51: Und allein das ist Ausdruck dafür, welchen Einfluss diese Firma in der Design- und Kreativbranche hat.

00:02:59: Ich wollte mich schon immer mal damit beschäftigen weil ich die so am Rand war mit diesem Begriff aber noch nie im Detail.

00:03:07: Das habe ich jetzt zum Anlass genommen, mich damit auseinanderzusetzen eben weil wir renoviert haben und ich mich viel mit Farbtheorie auseinandersetzt habe, damit wie Farbe auf uns wirkt.

00:03:19: Und ja, habe total viel gelernt das ich mit dir teilen möchte.

00:03:24: Ich bin immer wieder dieser Firma Pentone begegnet.

00:03:28: Penton selbst bezeichnet sich als Marktführer im Segment der Farbkommunikation und Technologie für die Grafik- und Designbranche für das Verlags- und Druckwesen sowie für die Textil- und Kunststoffindustrie.

00:03:43: Nach eigenen Angaben ist Pentone in über hundert Ländern tätig, und hat über tausend Lizenznehmern.

00:03:50: Dieses Unternehmen ist also so sehr prägend für ganz vieles was wir sehen, was wir täglich in der Hand haben und was uns umgibt dass ich es ja wichtig finde da mal hin zu gucken.

00:04:02: Darf ich dich einmal kurz unterbrechen?

00:04:03: Sehr

00:04:03: gerne!

00:04:04: Geht

00:04:04: das heute um ein Unternehmen oder worüber sprechen?

00:04:08: Ein Unternehmen, das Farbe anbietet und damit die Farbwelt revolutioniert hat auf eine Art.

00:04:14: Diese Frage darfst du mir am Ende der Folge beantworten?

00:04:20: Weil das habe ich mich auch gefragt und ich wurde eines Besseren belehrt und du vielleicht auch wenn du gut aufpasst.

00:04:27: Ich habe mich also gefragt wie Pentown zu dieser Institution geworden ist und was sie überhaupt machen.

00:04:34: Wir gehen einmal einen Schritt zurück zum Druckverfahren allgemein.

00:04:40: Seit dem neunzehnten Jahrhundert wird in Druck verfahren, also wenn du halt etwas auf Papier druckst oder auch so Verpackung oder so... Da gilt der Standard das der Farbvierdruck CMYK.

00:04:55: CMYK steht für Zyren, Magenta, Yellow und Kieh.

00:05:00: Also Schwarzanteile.

00:05:02: Und das ist ein subtraktives Farbmodell.

00:05:04: Das weiß

00:05:05: auch jeder der mal gedruckt hat am Rechner denn da kommt das immer und das sind eben die Farben die der Drucker hat.

00:05:11: aus diesen Farben mischt er dann die richtigen Farben zusammen die er braucht.

00:05:15: Genau, es wird genutzt um Farben durch Übereinander-Lagerung auf Papier zu prägen.

00:05:21: Wobei's mit mehr Farbe zu dunkleren Tönen kommt und das ist eben für physische Drucksachen essentiell bis heute aber es ist eben auch total beschränkt weil man damit nicht so eine riesengroße Range abbilden kann.

00:05:36: Auftritt Laurence Herbert.

00:05:38: Freunde nennen ihn Larry The King of Color.

00:05:43: Wir befinden uns in New Jersey und Larry fängt bei der Werbedruckerei M&J Levine Advertising an.

00:05:52: Larry erkannte schnell, dass die Farbproduktion des Unternehmens chaotisch und unrentabel war – denn es gab kein einheitliches System um farbenzuverlässig reproduzieren zu können bzw.

00:06:05: um überhaupt die Wünsche der Kunden abzubilden.

00:06:08: kam zu denen und wollte einen Grünen gedruckt haben.

00:06:13: Aber da gibt es ja halt irgendwie tausend unterschiedliche Nuancen, somit auch unterschiedliche Ergebnisse.

00:06:19: Und das war eben superaufwendig und nicht genau das zu reproduzieren!

00:06:24: Da Farben für eine Brand essentiell sind, wurde dieses Problem immer größer.

00:06:30: Ein populäres Beispiel dafür dass uneinheitliche farbenegative Auswirkungen haben können kommt von Kodak die so Fotofilme machen mittlerweile auch Kameras.

00:06:41: als es noch keinen Standard gab hatten diese Verpackungen Also sahen ganz unterschiedlich aus.

00:06:46: Manche waren ein bisschen heller, manche war ein bisschen dunkler und Kodak hat festgestellt dass die Verpackungen oder die Filme, die in einer helleren Verpackung kamen mehr gekauft wurden weil sie halt frischer ausgesehen haben besser als wenn er schon einen Film ewig im Regal gelegen haben könnte.

00:07:02: Es hatte wirklich einen maßgeblichen Einfluss Und Larry bemerkte, wie schwierig die Kommunikation zwischen Designern, Werbeagenturen und Druckereien in Bezug auf die Farbe war.

00:07:13: Und entwickelte eine besondere Expertise im Bereich der Farbschimi.

00:07:17: Larry identifizierte zehn Farben anhand ihrer Nuancen und ordnete ihnen Nummern zu.

00:07:24: Sein Ziel war es, die Anzahl der Variablen im Druckprozess zu reduzieren und so eine objektive numerische Sprache zu schaffen.

00:07:34: Die ist jeder Druckerei weltweit ermöglichte Farbenpräzise zu reproduzieren.

00:07:40: Daraus entwickelte er Formeln, die es möglich machtenfarbe zu standardisieren und hat somit ein Industriestandard geschaffen.

00:07:48: das Penton Matching System PMF Witz?

00:07:54: Denken zu dem Prämister in Symptom.

00:07:57: Okay,

00:07:58: ich als Mann möchte darüber keine Witze

00:08:00: enthält sich.

00:08:00: Ja okay dieses Pentone Matching System ist das Flaggschiff der Firma die er dann bei der er gearbeitet hat, die er ja dann nineteen neunzig gekauft hat und zu einer Instanz der Branche weiterentwickelt hat.

00:08:13: Heute bestehen die Pantone Base Colors aus fünfzehn Farben, das wurde ein bisschen erweitert.

00:08:19: Und jede Farbe hat eine bestimmte Formel wie in einem Rezept.

00:08:23: Dem Ergebnis wird einen Zahlen-Code zugeordnet und so kannst du sagen anstatt du willst die Farbe türkis gedruckt haben, du brauchst Tiffany Blue und das entspricht denn dem Code.

00:08:34: eins acht drei sieben.

00:08:36: tatsächlich hat dieses Handelshaus Tiffany sich ne Farbe patentieren lassen, dieses Tiffany Blue.

00:08:43: Dazu muss man dann noch angehen, ob das auf beschichtete Papier oder unbeschichteten Papier gedruckt wird.

00:08:49: Und dann kannst du sicher sein, dass die Farbe genau deiner Vorstellung entspricht und eben auch so vervielfältigt werden kann.

00:08:56: Darf

00:08:57: ich eine Frage stellen?

00:08:58: Ja!

00:08:58: Ist das so, also man kann es vergleichen.

00:09:00: Das ist ein bisschen eine Standardisierung von Farben wie man davor zum Beispiel Größen standardisiert hat?

00:09:05: Also du hattest einen Blatt Papier und das war unterschiedlich groß.

00:09:07: und dann hat man gesagt okay jetzt gibt's die deutsche Industrienorm A-Ans, A-Zwei-, A-Drei-, A vier... Und so konnte jeder sich darauf berufen dass es genau die größte.

00:09:16: und jetzt macht man das quasi mit Farben.

00:09:18: Ganz genau!

00:09:20: Spannend ist dabei, dass Pentone demnach nicht die Farbe als solche gehört sondern nur der Code.

00:09:28: Also die Sprache, die genutzt wird um diese Farbe zu übersetzen und das haben sie sich auch schützen lassen es also lizenziert.

00:09:38: Penton verkauft jetzt keine Farben sondern Lizenzen An die Hersteller für Farben, die können dann bestimmte Farben schon direkt anmischen.

00:09:47: Und sie verkaufen auch Lizenzen ans Softwareunternehmen so dass du als Drucker zum einen zu einem Unternehmen gehen kannst und dir halt diese bestimmten Farb Basen, also diese Grundfarben kaufen kannst.

00:10:00: und dann kaufst du dir eine Software durch die Du den Code bekommst dieses Rezept sozusagen.

00:10:07: Und dann mischt Du die verschiedene Farbe oder die spezielle Farbe, die Dein Kunde haben will.

00:10:13: ist es nicht krass?

00:10:14: Das ist quasi ein Rezept.

00:10:15: Du kaufs quasi in Rezept und das ist der Code.

00:10:19: Das ist abgefahren weil Farben kannst Du ja wahrscheinlich nicht patentieren.

00:10:23: Also Du kannst ja nicht sagen ich habe die rechte an ... an Orange und in bestimmtes Orange.

00:10:28: Es wird wahrscheinlich gehen, aber natürlich kannst du sagen

00:10:30: die

00:10:30: Zusammensetzung.

00:10:32: Ganz genau!

00:10:33: Ein bisschen wie Skokakola Rezept

00:10:35: ja?

00:10:35: Mittlerweile gibt es in dieser Pantonen-Familie über zehntausend Farben... Und diese ganze Range an Farben wird in den Colorguides zusammengefasst.

00:10:48: Diese Farbkarten vielleicht kennst du das so eine Fächer wo das alles so festgehalten ist Und diese Karten.

00:10:55: damit verdient Penton sein Geld.

00:10:59: Die verkaufen gar nicht die Farben, sondern die verkaufen nur die Karten dazu?

00:11:01: Ja!

00:11:02: Die kosten unglaublich viel Geld von irgendwie hundert Dollar bis zu mehreren tausend Dollar, die diese Fächer kosten... Die werden jedes Jahr neu veröffentlicht, kommen paar neue Farben dazu und Pentone empfiehlt den Designern und Kreativen alle zwölf bis achten Monate sich einen neuen Fächer zu kaufen.

00:11:22: Das ist ja eine Gelddruckmaschine?

00:11:24: Ja ganz genau!

00:11:25: Das ist so ein bisschen wie das McDonald's-Franchise wo die auch nicht... also McDonalds eigentlich Verantwortliches für alles und müssen ja nicht investieren.

00:11:34: Sondern die Leute zahlen ja quasi Geld dafür, dass sie McDonalds obendraan bappen dürfen an ihre Restaurant.

00:11:40: Das ist abgefahren!

00:11:40: Was für eine geniale Idee?

00:11:42: Absolut!

00:11:42: So was kann nur Amerikaner dann fallen.

00:11:45: Die andere Hälfte der Einnahmen kommt von Beratungen und Lizenzierung und eben auch von diesen großen Marketingkampagnen, die Sie da jedes Jahr fahren.

00:11:53: Es gibt Kollaboration mit verschiedenen Brands weil die eben so einen Monopol haben... Wirksam.

00:12:02: Zwei Tausend Fünfzehn hat Disney oder ich weiß jetzt gar nicht welche Marke das war, also da wo der Film The Minions erschien ist.

00:12:14: Die haben extra eine Farbe erstellen lassen.

00:12:17: des Minion-Gelb gibt es seitdem?

00:12:20: Also total spannend!

00:12:21: Allerdings sind auch nicht alle Künstlerinnen von Pantone so begeistert weil die eben so ne Monopolstellung haben und damit an allen Ecken und Endenkohle machen können.

00:12:32: Penthorn hat nämlich eben auch Kollaborationen- und Lizenzverkäufe mit gängigen Designsoftwaren wie Photoshop.

00:12:41: Und im Jahr zwanzig war es dann so, dass manche Designer nicht mehr auf die Farbpalette von Photoshop zugreifen konnten... wenn sie nicht die zusätzliche Lizenz noch mal gekauft haben.

00:12:55: Photoshop an sich, das Programm ist ja schon so teuer und da musste man nochmal einen Plug-in kaufen um die Farben weiter nutzen zu können.

00:13:02: Man kann als Designer oder Kreativperson in welcher Branche auch immer auch ohne Pentone klarkommen.

00:13:11: du bist dann aber nicht konkurrenzfähig.

00:13:13: also das ist halt einfach eine universelle Sprache mittlerweile.

00:13:17: Das

00:13:17: wie wenn du plötzlich Spanisch sprichst.

00:13:20: Okay, Spanisch ist schlecht das Beispiel weil es eine Weltsprache.

00:13:23: Aber angenommen du kommst jetzt an und sagst ich rieche nur noch rein felsig oder schwebisch mit den Leuten?

00:13:28: Dann hast ein Problem.

00:13:30: Da versteht dich einen sehr ausgewielter Kreis am Menschen und die allermeisten aber doch nicht.

00:13:34: So ist es.

00:13:36: Ich möchte zum Abschluss nochmal dem Bogen spannen.

00:13:39: zum Anfang zu dem Vierfarbdruck denn den gibt's natürlich trotzdem und nebenbei.

00:13:46: also Die sind jetzt keine direkten Konkurrenten, sondern Ergänzungen voneinander.

00:13:52: CMYK ist das effiziente Arbeitstier für die Massenproduktion von Vollfarbdrucken während des Penton-Matchingsystems.

00:14:02: Die Präzisionslösung für Farben ist, um halt eben absolut markenkonform Sachen abbilden zu können.

00:14:10: Also Penton wird dann viel auch genutzt so Schriften von Coca-Cola zum Beispiel und CMYK wird großflächiger für Flyer, für Magazine und so gedruckt.

00:14:28: Aber ja es gab eben diese Lücke weil du kannst mit CMYk auch nicht alle Farben abbilden also so Neonfarbene oder so.

00:14:36: das ist damit nicht möglich und dieser Larry hat das entdeckt und diese Lücke geschlossen.

00:14:45: Total spannend.

00:14:46: Und dass dieses Unternehmen halt eigentlich überwiegend ihr Geld verdient, einfach nur mit diesen Karten?

00:14:53: Ich habe jetzt eine Frage und es geht natürlich um ganz praktische Beispiele.

00:14:57: Und zwar haben wir ja unsere Wohnung neu gestrichen.

00:14:59: Wir sitzen gerade im Arbeitszimmern.

00:15:00: das ist hier zu unserem Hellblau.

00:15:03: welcher Code Welchen Code hat das?

00:15:06: Das weiß ich nicht.

00:15:07: Habt ihr so ein Farbfächer auch nicht, unser Maler Dimitri der kam mit so einem Farb fächer und wir konnten uns dann da was aussuchen.

00:15:15: Und ...

00:15:16: Und das war auch Pentaton?

00:15:17: Nee, das war nicht Penton.

00:15:19: Das war ... So eine Pentonfarbe, wenn es extra angemischt wird ist halt wirklich wahnsinnig teuer!

00:15:25: Okay,

00:15:25: d.h.,

00:15:26: da gibt's auch so ne Art günstigere Variante Penton auf Wish bestellt und die haben die Wish-Version genommen.

00:15:33: Ja, okay.

00:15:35: Ja, spannend.

00:15:36: Total spannend oder?

00:15:37: Total!

00:15:38: Fand ich sehr interessant.

00:15:39: Konstantin du hast jetzt meinen Horizont echt erweitert.

00:15:41: auch eine Sache wo ich am Anfang dachte ich weiß was du was jetzt kommt hast du was erklärt was ja viel komplexer ist und viel genialer und in seiner Verästelung wirklich faszinierend nämlich wie so ein Geschäftsmodell funktioniert beim Thema Farbe.

00:15:55: Und achte mal drauf wenn du nimm mal ne Verpackungen von irgendwas und schau mal ganz genau hin.

00:16:01: Du siehst dann bei manchen Farben, siehst du wie die fast so ausfäden weil eben diese vier Farben übereinander gedruckt sind um eine bestimmte Farbe zu erreichen.

00:16:12: Und wenn ne Pen-Tonefarbe benutzt ist es die ganz klaren.

00:16:16: Es ist halt eine einheitliche Farbe.

00:16:19: dieser eine Farbcode.

00:16:21: Mich hat es auch begeistert und eben etwas, das ich mich schon lange gefragt habe.

00:16:25: Und nie so wirklich mich damit auseinandergesetzt hab diese Lücke die wurde jetzt geschlossen.

00:16:31: Ich werde Farbe mit ganz anderen Augen betrachten.

00:16:33: ab jetzt Konstanze So wie Smilies jetzt ganz anders betrachte seit unserer Smiley-Folge Im Übrigen hat die Zeit kurz darauf einen Artikel veröffentlicht in dem Das als nachklappt zu unserer Folge über Smilys Die könnt ihr übrigens auch noch nachhören die finde ich auch sehr gut.

00:16:45: Da hat Constanze sich mit dem Konzept Smilis befasst.

00:16:48: weil

00:16:48: Emojis.

00:16:49: Emojis, Entschuldigung!

00:16:50: Weil das Thema Design und Ideen hinter Design ist offensichtlich etwas was dich sehr umtreibt.

00:16:56: Und in der Zeit gab es ein Artikel jetzt erst wo man interpretieren konnte und gezeigt wurde dass die Gen Sie zum Beispiel Smilies ganz anders oder Emoticons ganz anders interpretiert als wir.

00:17:07: Emojis,

00:17:08: Emoji-Kons sind immer was anderes.

00:17:09: Hättest du aufgepasst?

00:17:11: Du bist da total drin!

00:17:13: Ich bin echt immer noch ein Depp.

00:17:16: Ich weiß auch den Unterschied und vermisch es nur gerade aber du weißt was ich meine.

00:17:19: diese unterschiedlichen Emojis wie die interpretiert werden das ist je nach Generation ganz unterschiedlich.

00:17:24: Das fand ich in dem Artikel ganz großartig

00:17:27: zusammengeteilt.

00:17:27: Ich glaube ja dass die Zeit viel von uns abguckt.

00:17:30: Ich habe auch gedacht das ist echt eine Woche nach unserer Folge erschienen

00:17:33: Und als wir die Frühlingsfolge gemacht haben, da waren ... Haben Sie

00:17:37: lieber Frühling geschrieben?

00:17:38: ...

00:17:38: kamen dann auch ständig Frühlingssachen in den Podcast.

00:17:41: Haben sie auch Vogelgesangen eingespielt und so alles was ich gemacht habe.

00:17:46: Ich meine klar es liegt auch auf der Hand.

00:17:48: aber wenn ich das zuerst mache und die sich das abgucken, dann frage ich mich doch, habt ihr von mir abgeguckt?

00:17:55: Also wenn ihr gerade zuhört und ihr seid Zeitredakteur und ja belauscht uns hier

00:18:01: Dann lass uns zumindest mal ne

00:18:03: fünf Sterne Bewertung da.

00:18:06: Überheblich auch, oder?

00:18:07: Dass wir

00:18:08: denken dass wir die Grenze setzen.

00:18:13: Ganz ehrlich das muss man doch machen.

00:18:14: Im Podcast ein bisschen Überhebeligkeit muss immer dabei sein.

00:18:17: ansonsten reden wir einfach bald über Kunstwerke in dem Podcast.

00:18:22: Einfach über visuelle Dinge im Podcast sprechen.

00:18:25: Kopfkino mit Konstanze Teschner über Farben sprechen Ja und wenn ihr auch mit Constanze über Farbe sprechen möchtet könnt ihr uns eine Mail schreiben welthasepodcast.gmail.com.

00:18:35: könnt ihr uns schreiben, wie ihr die Folge verhandelt, welchen Farbcode ihr am liebsten habt?

00:18:39: Wir können gerne die Top fünf Farbcodes sammeln und dann werden wir sie beim nächsten Volge mal vorstellen.

00:18:48: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:19:01: Immer Donnerstags überall, wo es Podcasts gibt.

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